Mehr als Feuer und Flamme

Tag der offenen Tür im Feuerwehrtechnischen Zentrum

Feuer und Flamme hätte das Motto heißen können und es wäre dem Tag der offenen Tür des Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) des Landkreises Teltow-Fläming in Luckenwalde bei brütender Hitze nicht gerecht geworden. Die hochmoderne Ausbildungsstätte für Feuerwehrleute in Luckenwalde zeigte am Wochenende vielen Neugierigen, was alles zur modernen Brandbekämpfung dazugehört. Nach einigen eröffnenden Worten durch die Landrätin, Kornelia Wehlan, und der Übergabe eines neuen Fahrzeuges, starteten verschiedene Vorführungen immer unter dem Motto „sehen, wie geholfen wird“. Neben den zahlreichen Zuschauern und Feuerwehrkameraden aus dem gesamten Landkreis waren auch zwei Kreistagsabgeordnete dabei, um sich einen Überblick zu verschaffen. Neben Helmut Barthel (SPD) war vor allem Dirk Steinhausen (CDU) sehr angetan von den zahlreichen Vorführungen. In Begleitung der zuständigen Dezernentin, Frau Dr. Neuling, der stellvertretenden Kreisbrandmeister, Tino Gausche und Lothar Schwarz, und des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Michael Friedrichs, bekam die kleine Gruppe an jedem Veranstaltungsort auf dem hektargroßen Gelände des FTzs zusätzliche Informationen wie der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis sichergestellt wird. „Es ist schon eine Menge hier geschaffen worden im FTZ und ich habe eine Menge interessanter Sachen gesehen, so dass man allein bei der Aufzählung schon Gefahr läuft, einiges zu vergessen. Es ist auch toll zu sehen mit welcher Begeisterung sich unsere Wehren hier präsentieren, ob der Übungslauf in der Atemschutzübungsstrecke oder die Vorführung der Rettungshunde,“ so Dirk Steinhausen, der sich mehr Kreistagsabgeordnete als Zuschauer gewünscht hätte.

Ob der Einsatz von Feuerlöschkreiselpumpen am Löschteich durch die Maschinisten, oder das Arbeit mit dem Greifzug und das geübte Retten am Stahlgittermast. Ob die Dekontamination bei atomaren, biologischen oder chemischen Verseuchungen oder die Bekämpfung brennender Flüssigkeiten mit Schaum, die Feuerwehrkameraden zeigten beeindruckende Technik gepaart mit menschlicher Höchstleistung. Aber nicht nur die Feuerwehr zeigte ihr Können, es waren ebenso das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die DLRG, die Notfallseelsorge, die Johanniter und das Technische Hilfswerk (THW).
„Der Zusammenhalt und die Begeisterung der Kameraden ist mit Händen greifbar und sollte viele Menschen davon überzeugen sich vielleicht auch persönlich einzubringen,“ wirbt Steinhausen für mehr Engagement der Bevölkerung bei den Wehren vor Ort, die überall mit Nachwuchsproblemen kämpfen. „ Die Wehren bieten Kameradschaft, Geselligkeit, den Umgang mit modernen Feuerwehrfahrzeugen und technischen Geräten und die Möglichkeit, anderen, in Not befindlichen Mitbürgern zu helfen,“ so Steinhausen abschließend.

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