Verkehrszählung zeigt Licht und Schatten

In den letzten Jahren hatten die Gemeinde Großbeeren immer wieder Probleme mit Geschwindigkeitsübertretungen auf der Dorfstraße in Kleinbeeren. Der schreckliche Tod eines Kindes hat beim Straßenverkehrsamt im Landkreis, das die Tempofestsetzung anordnet, zu einem Umdenken geführt.
Inzwischen wurde eine Tempo 30-Zone im gesamten Ortsteil eingerichtet. Trotzdem gab es immer wieder Beschwerden, dass noch immer zu schnell gefahren wurde und man wünschte sich weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen.
Um über die Möglichkeiten zu sprechen, hat sich das CDU-Kreistagsmitglied Dirk Steinhausen an die Verkehrswacht Teltow-Fläming gewandt, die sofort reagiert haben. Steinhausen hatte ein besonderes Interesse, da er auch Aufsichtsrat bei der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) ist. Zumal auch die Busfahrer der VTF in der Kritik standen, dort zu schnell zufahren. Dankbarerweise hat die Verkehrswacht TF ihr Geschwindigkeitsmessgerät in der Zeit vom 12.09.2016 bis 04.10.2016 angebracht und jetzt ausgewertet. Dirk Steinhausen erläutert: „ Man kann ‚Licht und Schatten‘ erkennen. Die übergroße Mehrzahl der Fahrzeugnutzer hält sich an die Temporeduzierung. Leider gibt es auch immer noch ein Paar „Irre“, die viel zu schnell fahren. Hier war die Höchstgeschwindigkeit 77 km/h.

Die LKWs halten sich ebenfalls zum größten Teil an die Geschwindigkeit. Erfreulich für die Busfahrer der VTF ist, dass der Busverkehr sich an diesen 23 Tagen regelkonform verhalten hat.
Ob wir weitere geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen benötigen, sollten wir erst nach einer erneuten Messung in einigen Monaten bewerten, wenn eine Art ‚Sättigungseffekt‘ eingesetzt hat.“

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